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Grundsätzlich kann man sagen, dass alle aktuellen Rechner (spätestens seit 2007) einen 64bit-Prozessor verwenden. 

Folgende Prozessoren sind 64bit-fähig (und natürlich alle nachfolgenden Modelle): 

 

AMD: Athlon 64, Athlon II, Opteron, Turion 64, Phenom, Sempron*

Intel: Core i, Core 2, Xeon*, Pentium 4/D/dual-core*, Atom*, Celeron*

*diese Prozessoren sind nicht immer 64bit-fähig

 

Besitzen Sie einen Rechner mit dem aktuellen UEFI-BIOS, ist ein 64bit-System zwingend notwendig. Sofern auf Ihrem Rechner beim Kauf Windows 8 (oder höher) vorinstalliert war, haben Sie immer ein UEFI-BIOS. 

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Sofern Ihre Ubuntu-DVD (oder *ubuntu-Variante) im Live-Modus nicht mit der deutschen Oberfläche startet, gehen Sie beim Bootvorgang bitte wie folgt vor: 

 

Sobald der Boot-Bildschirm (s. Abbildung unten) erscheint, drücken Sie die Taste F6 oder TAB (Tabulator). Wählen Sie mit den Pfeiltasten die Sprache aus und bestätigen dies mit der Eingabetaste. Im Auswahlmenü wählen Sie dann "Ubuntu ohne Installation ausprobieren".


Boot-Bildschirm:

Boot-Bildschirm

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LibreOffice 6

Sofern Sie ein Linux verwenden, dass auf Ubuntu 16.04 oder früher aufbaut (z.B. Linux Mint 18.3), wird Ihnen nicht automatisch das neue LibreOffice 6 angeboten, da dies nicht im verwendeten PPA enthalten ist. Um jetzt immer automatisch die aktuellste Version zu erhalten, müssen Sie lediglich das sog. Fresh-PPA einrichten. Dies erledigen Sie ganz einfach über die folgenden Befehlszeilen im Terminal (s.a. Artikel "Keine Angst vorm Terminal!"):

 

sudo add-apt-repository ppa:libreoffice/ppa

sudo apt-get update

sudo apt-get install libreoffice

 

Schon wird Ihnen das aktuelle Update über die Aktualisierungsverwaltung angeboten. Dies geschieht übrigens auch bei noch kommenden Updates, so dass Sie zukünftig immer die aktuellste Version von LibreOffice haben werden. Hinweis: Sobald eine neue Version veröffentlicht wird, dauert es meist ein paar Tage, bis diese über das PPA bereitgestellt wird. 

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Dieser Fehler ("interner Fehler 2503") scheint teilweise bei Windows aufzutreten, wenn Software über den "Microsoft Installer" (Datei-Endung .msi) installiert wird. Es handelt sich hier nicht um ein spezifisches Problem bei der Installation von LibreOffice, sondern tritt teilweise allgemein bei .msi-Dateien auf.

Die einfachste Lösung, die in den meisten Fällen zum Erfolg führt, ist, die entsprechende .msi-Datei mit Administratorrechten auszuführen. Bitte gehen Sie hierfür wie folgt vor:

Öffnen Sie die Eingabeaufforderung als Administrator: Windows-Taste drücken (oder Symbol unten links anklicken) und cmd.exe über die Tastatur eingeben. Es erscheint "Eingabeaufforderung Desktop-App" (s. Abb.).

cmd.exe starten

Hierauf klicken Sie jetzt mit der rechten Maustaste und klicken auf "Als Administrator ausführen". Nach einer Sicherheitsabfrage ("Möchten Sie zulassen..."), die Sie mit "Ja" beantworten, öffnet sich die Eingabeaufforderung mit Administratorrechten. Hier geben Sie jetzt folgendes ein:

[DVD-Laufwerk]:\Software\LibreOffice_6.0.5_Win_x86.msi

wobei [DVD-Laufwerk] durch den Buchstaben Ihres DVD-Laufwerkes zu ersetzen ist (also z.B. D:\Software\LibreOffice_6.0.5_Win_x86.msi). Auch hier zur Veranschaulichung eine Abbildung:

Eingabeaufforderung als Admin

Drücken Sie jetzt die Eingabetaste. Es sollte sich jetzt nach kurzer Zeit das Installationsfenster für LibreOffice öffnen, das Sie dann durch den weiteren Installationsvorgang führt.

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Nicht immer sind es die Standardtasten, mit denen Sie das BIOS/UEFI und Boot-Menü Ihres Rechners aufrufen können. Wir haben Ihnen hier deshalb eine Liste nach Herstellern sortiert zusammengestellt, in denen Sie die entsprechenden Tasten finden. 

Aufgrund der Vielzahl der Modelle ist diese Liste natürlich nicht allgemein gültig, gibt Ihnen jedoch eine wertvolle Hilfe an die Hand. Sollten bei Ihrem Rechner andere Tasten verwendet werden, die hier nicht aufgeführt sind, würden wir uns über eine kurze Nachricht an mail@nordic-trading.de unter Angabe der Modellbezeichnung des Rechners sehr freuen. 


Hersteller Aufruf des BIOS/UEFI Aufruf des Boot-Menüs
Acer F2 F12
Asus F2 Esc
Dell F2 F12
Fujitsu F2 F12
HP F2, F10 Esc oder F9
Lenovo
F1, F2, Strg+Alt+F11,
Strg+Alt+F3, Strg+Alt+Einfg, Fn+F2

F12; einige Geräte haben auf der linken Seite einen kleinen Knopf, mit dem sie eingeschaltet werden müssen, damit ein Menü für das BIOS und Boot-Menü erscheint
Medion F2 F8; evtl. muss vorher die Einstellung für "Secure Boot" im UEFI (unter dem Reiter "Security") auf "Disabled" gestellt werden

Samsung F2 Esc
Sony F2 F11
Toshiba
mit gedrückter Esc-Taste starten und dann F1 drücken
F12
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Über die Notwendigkeit einer Datensicherung

Sie halten nun Ihre neue Linux DVD oder Ihren Linux-USB-Stick in Händen und möchten natürlich am liebsten sofort loslegen mit der Installation. Aber bitte denken Sie daran: Sofern Sie noch ein Windows auf Ihrem Rechner haben und dieses bestehen bleiben soll (Dualboot), ist zunächst unbedingt eine Datensicherung angesagt! 

Grundsätzlich werden durch die parallele Installation von Linux zwar keine Daten gelöscht und das bereits installierte Windows bleibt auch unverändert, aber Sie kennen ja sicherlich Murphys Gesetz: Was schief gehen kann, geht garantiert schief. Zumindest, wenn man keine Datensicherung zur Verfügung hat. 

Wir möchten Sie deshalb gern übersichtlich in die Welt der Datensicherung einführen und Ihnen zum Schluss auch gleich noch drei (in der Basisversion) kostenlose Programme nennen, mit denen Sie die Datensicherung ganz einfach durchführen können. Der große Vorteil: Sobald Sie die Programme einmal eingerichtet haben, werden Ihre Daten und das System dauerhaft automatisch gesichert, so dass Sie ab sofort keinen Datenverlust mehr befürchten müssen. 

Und seien wir ehrlich: Jeder weiß, dass eine Datensicherung notwendig ist, aber genauso wird dies auch immer wieder hinausgeschoben. Damit ist jetzt Schluss; auf geht´s!


Zwei grundsätzliche Möglichkeiten der Datensicherung

Zunächst unterscheiden wir zwei verschiedene Arten der Datensicherung: Das Erstellen einer Imagedatei (Abbilddatei) von einer gesamten Partition/Festplatte oder die Sicherung einzelner Dateien/Ordner. 

Bei der Imagedatei wird eine gesamte Festplatte oder Partition komplett gesichert und in einer einzigen Daten abgespeichert. Dies hat den großen Vorteil, dass Sie, falls etwas während der Installation schief geht, ohne großen Aufwand Ihr gesamtes System wiederherstellen können: Ihr Windows mit allen Einstellungen, Programmen, Daten usw. ist nach der Wiederherstellung genau so wie vor dem Desaster. 

Im Gegensatz dazu werden bei der Sicherung einzelner Ordner/Dateien lediglich die entsprechenden Daten gesichert (z.B. Bilderordner, Musik, Videos usw.). Dies mag auf den ersten Blick einfacher sein und auch reichen (zumal dann, wenn man nicht so viele persönliche Daten auf dem Rechner hat); aber bitte bedenken Sie, dass Sie bei einem Crash ganz von vorn anfangen müssen. Sie müssen Windows neu installieren, alle Einstellungen erneut vornehmen, Treiber downloaden und installieren, sämtliche Software neu installieren (haben Sie noch alle Datenträger dafür da oder waren auch Downloadprogramme dabei, die Sie zunächst erst wieder suchen und downloaden müssten?). 


Die Wahl des richtigen Ortes / Mediums

Nicht ganz unwichtig ist die Überlegung, wo Ihre Datensicherung aufbewahrt werden soll. Zunächst einmal reicht es natürlich, wenn Sie für die Installation Ihres neuen Linux die Datensicherung auf einer externen USB-Festplatte vornehmen. Diese sind mittlerweile mit großzügig bemessenen Kapazitäten überall günstig zu bekommen. Von einem USB-Stick würden wir allerdings abraten, es sei denn, Sie möchten wirklich nur ein paar Datenordner für die Zeit der Installation sichern. Ansonsten gilt als erste Wahl eine externe USB-Festplatte. 

Diese sollte übrigens nach der Sicherung unbedingt vom Rechner getrennt werden, damit Sie z.B. bei eigener Partitionierung nicht versehentlich die Sicherungsplatte verwenden und damit die Sicherung löschen. 

Möchten Sie zukünftig ein stärkeres Augenmerk auf die Datensicherung richten, empfehlen wir ein Netzlaufwerk (NAS) in die Kaufüberlegungen einzubeziehen. Diese eignen sich hervorragend für die Datensicherung. 

Als dritte Möglichkeit wären dann noch die Cloud-Dienste, wie z.B. Dropbox, Google Drive, OneDrive, iCloud u.a. Hier ist zu beachten, dass sich diese zwar sehr gut für die Speicherung von Dateien eignen, aber eher weniger als Backup-Speicher. Meist würden umfangreiche Dateimengen viel zu lange benötigen, bis diese vollständig hochgeladen sind. Bei einem kompletten Backup als Imagedatei wird hier zusätzlich die vorhandene Größenbegrenzung einer Datei zum K.-o.-Kr­ite­ri­um. 

Um später einmal eine weitere dezentrale Sicherung einzurichten (außerhalb der eigenen vier Wände; man denke an ein Feuer, eine Überschwemmung o.ä.), bieten sich Unternehmen an, die sich hierauf mit dem Anbieten von Onlinespeicher spezialisiert haben (z.B. Amazon Web Services, Microsoft Azure, Synology C2). Dies sei aber nur am Rande vermerkt. 


Einzelne Sicherung der persönlichen Daten

Sie haben sich entschieden, zunächst nur einzelne Dateien/Ordner zu sichern. Gut. Nun stellt sich die Frage, wo Windows die Dateien aufbewahrt. Ihre persönlichen Daten finden Sie bei Windows immer unter 

C:\Benutzer\BENUTZERNAME (Benutzername ist dabei Ihr Windows-Benutzername)

Verwenden auch andere Anwender den Rechner mit einem eigenen Konto, denken Sie auch an deren Ordner. 

Unter diesem Pfad finden Sie nun alle Ordner mit Ihren persönlichen Dateien. Denken Sie evtl. auch an den (versteckten) Ordner "AppData": Hier befinden sich viele Einstellungen und Daten, die von den verschiedenen Programmen gespeichert werden. 

Leider halten sich nicht alle Programme an die Vorgaben und speichern ihre Daten an anderen Orten ab (gilt häufig für Spiele). Hier ist also etwas Detektivarbeit angesagt. Berücksichtigt man den Aufwand für die einzelne Sicherung, wird verständlich, warum wir eigentlich immer zu einer Komplettsicherung raten. Ansonsten ist nahezu vorprogrammiert, wichtige Daten zu vergessen. 


Die Komplettsicherung

Hierfür benötigen Sie entsprechende Software, weil Sie kein laufendes Betriebssystem komplett auf einen anderen Datenträger kopieren können. 

Es gibt natürlich Unmengen an Software, die diese Aufgabe bedienen. Wir haben Ihnen deshalb einmal drei Programme herausgesucht, die nach unserer Recherche von einfacher Bedienung bis hin zu professioneller Ausstattung eigentlich das gesamte Spektrum abdecken. 

Und besonders wichtig: Alle drei Programme sind in der Basisversion komplett und dauerhaft kostenlos! Dabei bedeutet "Basisversion" nicht, dass vor lauter Einschränkungen nicht damit gearbeitet werden könnte. Es sind also definitiv keine Testversionen. Möchten Sie später einmal mehr, können Sie für wenig Geld (ab knapp 30,- € einmalig; Ausnahme: Veeam) auf die umfangreichere Bezahlversion umsteigen. 

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir hier nur eine Aufzählung der drei Programme mit Kurzbeschreibung und einem Link zur Herstellerseite angeben. Weitere Informationen und die Möglichkeit des Downloads erhalten Sie auf der entsprechenden Seite. Alle Programme sind übrigens in Deutschen Versionen erhältlich (Ausnahme: Veeam). 


AOMEI Backupper

Aomei-Backupper-Screenshot

Diese Software besticht durch eine besonders einfache Bedienung und eine extrem aufgeräumte Bedienoberfläche. In nur wenigen Minuten haben Sie das erste Backup eingerichtet und können starten. Gerade für Einsteiger ist dies unsere absolute Empfehlung! Trotz der einfachen Basisbedienung haben Sie aber dennoch sehr viele Komfortfunktionen und Einstellmöglichkeiten. 

Der Link zur Herstellerseite: AOMEI Backupper

Auf der Seite des Computermagazins PC-Welt haben wir eine tolle Anleitung für den Einstieg gefunden, die Ihnen gut verständlich erklärt, wie das Programm eingerichtet wird (nicht täuschen lassen: die Abbildungen zeigen die Englische Oberfläche, der Download vom Hersteller ist aber auf Deutsch):

Aomei Backupper - Daten so einfach wie nie sichern (PC-Welt)


IPERIUS Backup Free

Iperius Backup Screen

Auch diese Software ist leicht zu bedienen und kann sowohl einzelne Dateien/Ordner als auch komplette Laufwerke schell und effektiv sichern. Die Bedienoberfläche ist etwas sachlicher und nüchterner als bei AOMEI gehalten, aber ebenfalls sehr übersichtlich. Auf der Herstellerseite gibt es zudem kostenlose Tutorials.

Möchte man auf die Kaufversion umsteigen, die umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten bietet, werden hierfür (Einzelplatzlizenz für einen Rechner) lediglich 29,- € fällig (Stand 09/19). Diese Lizenz ist zeitlich unbegrenzt und wird dauerhaft mit Updates versorgt. Dies ist für die angebotene Leistung wirklich sehr günstig. 

Der Link zur Herstellerseite: IPERIUS Backup Free


Veeam Agent for Microsoft Windows FREE

Veeam Agent for Microsoft Windows Free Screen

Das ist eindeutig der Profi unter den vorgestellten Programmen für die Datensicherung. Hierfür ist allerdings sicherlich auch eine etwas intensivere Einarbeitung notwendig. Dafür erhalten Sie dann aber eine enorm umfangreiche Software mit Zusatzfunktionen, die den anderen beiden Programmen fehlen, wie z.B. Passwortrücksetzung des Admin-Kontos, Behebung von Systemproblemen, die den Start von Windows verhindern, Arbeitsspeicherdiagnose. 

Sollte man auf die noch umfangreicheren Bezahlversionen umsteigen wollen, ist der Preis dann aber auch sportlich. Allerdings muss man bedenken, dass man sich mit diesen Versionen auch im professionellen Segment befindet und diese nicht für den privaten Windowsnutzer gedacht sind. 

Leider hat diese Software nur eine Englische Oberfläche, was zwar grundsätzlich kein Problem darstellen sollte, für Einsteiger aber eine zusätzliche Hürde darstellt. 

Der Link zur Herstellerseite: Veeam Agent for Microsoft Windows FREE


Fazit

Die Datensicherung: Eine nervige Sache, die ich als privater Computernutzer nicht benötige? Keinesfalls! Sie ist, einmalig damit beschäftigt und eingerichtet, absolut nicht umständlich und findet mit der richtigen Software sogar vollautomatisch statt. 

Und in der heutigen Zeit, in der man auch als privater User immer mehr wichtige Daten auf seinem Rechner hat (und seien es "nur" Fotos, die im schlimmsten Fall unwiederbringlich verloren sind), ist es nahezu fahrlässig, keine regelmäßige Sicherung durchzuführen. 

Nachdem Sie sich durch diesen umfangreichen Artikel gekämpft haben, haben Sie den wichtigsten Schritt bereits getan. Machen Sie auch noch den zweiten: Laden Sie sich ein Programm herunter und richten Sie es ein. Es ist wirklich einfacher, als man zunächst denkt. 

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Bei Acer-Rechnern kann es aufgrund des UEFI vorkommen, dass das erfolgreich installierte Linux nach einem Neustart nicht gefunden werden kann (bei Dual-Boot startet erneut Windows, bei alleiniger Installation erscheint die Fehlermeldung, dass kein bootfähiges System vorhanden sei). 

Dies liegt daran, dass bei diesem UEFI Linux erst als vertrauenswürdig registriert werden muss. Dies machen Sie ganz einfach wie folgt:


Rufen Sie das UEFI beim Booten mit F2 auf.

Stellen Sie unter Main "F12 Boot Menu" auf Enabled

Unter Security legen Sie ein Supervisor Password fest. Dieses bitte unbedingt gut merken, da Sie ansonsten nicht mehr ins UEFI kommen!

Nun können Sie unter Boot "Secure Boot" auf Disabled stellen. Diese Funktion ist nur mit gesetztem Supervisor Password auswählbar, weshalb Sie dieses im Schritt zuvor durchgeführt haben. 

Mit F10 speichern Sie die Einstellungen und starten den Rechner neu. Mit F2 rufen Sie abermals das UEFI auf. 

Unter Boot wird "Secure Boot" wieder aktiviert (Enabled). 

Unter Security wählen Sie "Select an UEFI file as trusted for executing" aus und wählen die Festplatte, auf der Ihr Linux installiert wurde. Nun wählen Sie den Eintrag "grubx64.efi" und vergeben einen Namen (z.B. Mint, Ubuntu usw.). Die Änderungen wieder mit F10 speichern. 

Nach einem Neustart rufen Sie nochmals das UEFI mit F2 auf, suchen in der Bootreihenfolge den Linux-Eintrag heraus und bewegen ihn mit F5 (nach unten) / F6 (nach oben) an die gewünschte Stelle. Wieder mit F10 speichern. 

Nun sollte beim nächsten Neustart Ihr Linux angezeigt werden. 

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Wir wissen, dass es manchmal Probleme bereitet, den Rechner dazu zu bringen, von der DVD oder dem USB-Stick zu booten. Da dies jedoch Voraussetzung für die Installation eines Betriebssystems ist, haben wir in einer Anleitung übersichtlich und verständlich die Schritte zusammengefasst. 

Die Anleitung ist im PDF-Format und kann über folgenden Link aufgerufen und heruntergeladen werden: 

Booten von DVD/USB bei UEFI- und BIOS-Rechnern

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Grundsätzlich ist auf dem Datenträger für den Live-Modus kein Benutzername/Passwort voreingestellt. Dieses Phänomen tritt offensichtlich in seltenen Fällen bei bestimmten Hardware-Konfigurationen auf. 

Sollte das Abfragefenster nicht nach kurzer Zeit von allein wieder verschwinden und der Start von Linux Mint bis zum Live-Desktop fortgeführt werden, geben Sie als Benutzernamen "mint" (ohne Anführungszeichen) ein und lassen das Feld für das Passwort einfach leer.

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Diese Fehlermeldung wird dadurch verursacht, dass bei Ihrem Rechner im UEFI (Nachfolger des früher üblichen BIOS) die Secure Boot Funktion aktiviert ist. Um ohne Probleme booten zu können, müssen Sie die Secure Boot Funktion im UEFI abschalten. Da alle UEFI-Oberflächen unterschiedlich sind, kann leider keine allgemeingültige Anleitung hierfür gegeben werden.

Falls Sie Schwierigkeiten haben, die entsprechende Einstellung zu finden, können Sie uns einfach einen Screenshot der verschiedenen UEFI-Seiten schicken (einfach mit dem Handy oder einer Digicam erstellen). Wir werden dann versuchen, den entsprechenden Punkt für die Einstellung zu finden.

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Beim Versuch, vom USB-Stick zu booten erhalten Sie die Fehlermeldung "Secure Boot Violation. Invalid signature detected. Check Secure Boot Policy in Setup". 

In diesem Fall wird die Signatur des USB-Sticks von Ihrem UEFI nicht richtig erkannt. Um dieses Problem zu beheben, reicht es i.d.R. aus, einfach die "Secure Boot"-Funktion im UEFI zu deaktivieren. Hierfür rufen Sie das UEFI Ihres Rechners auf und suchen unter dem Tab "Security", "Sicherheit", "Boot" o.ä. die Option "Secure Boot". Diese ändern Sie dann von "enabled" auf "disabled". Sie speichern die Einstellung und verlassen das UEFI über "Save Changes and Exit". Danach sollte das Booten vom USB-Stick ohne weitere Probleme funktionieren. 

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So schön und praktisch die integrierte Aktualisierungsverwaltung bei *ubuntu und Linux Mint auch ist: Leider arbeitet Sie nicht immer fehlerfrei.

In diesen Fällen ist es dann notwendig, die Aktualisierung manuell durchzuführen. Dies ist kein Hexenwerk und ganz einfach durchzuführen: 

Öffnen Sie ein Terminal (s. auch unser Beitrag Keine Angst vorm Terminal! ) und geben Sie die folgende Befehlssequenz ein: 

sudo apt-get update && sudo apt-get dist-upgrade 

Am einfachsten ist es, Sie kopieren diese Zeile und fügen Sie ins Terminal ein, damit sich keine Tippfehler einschleichen. Durch die erste Befehlssequenz werden die Aktualisierungen eingelesen. Die zweite Befehlssequenz führt die Aktualisierungen dann aus. 

Danach (evtl. nach einem Neustart) sollte auch die Aktualisierungsverwaltung wieder korrekt funktionieren.Grundsätzlich kann es nicht schaden, die manuelle Aktualisierung regelmäßig durchzuführen.

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Immer wieder kommen auch Linux-Einsteiger an den Punkt, an dem das Terminal benötigt wird. Da diese direkte Befehlseingabe in Textform unter Windows nahezu nicht mehr benötigt wird, ist die Hemmschwelle vor dem Terminal groß. Zu Unrecht, wie wir Ihnen jetzt zeigen werden.


Linux Terminal

Ein Terminal (auch Konsole genannt) stellt die textbasierte Ein-/Ausgabeschnittstelle für Ihren Computer dar. Unter Linux wird diese von Zeit zu Zeit benötigt. Teilweise notgedrungen, weil es einfach notwendig ist, teilweise freiwillig, weil man dadurch viel Zeit sparen kann.

 

Wie öffnet man nun dieses Terminal, wenn dies z.B. für die Fehlerbehebung gefordert wird? 

 

Die Standard-Tastenkombination lautet Strg + Alt + T

Zusätzlich können Sie das Terminal natürlich auch direkt per Mausklick über die Programmübersichten wählen (oftmals unter Systemwerkzeuge o.ä.).

 

Ein wichtiger Hinweis vorab, da dieser Punkt oftmals für Verwirrung sorgt: 

Falls die Eingabe des Rechner-Passwortes im Terminal gefordert wird, wird dieses während der Eingabe nicht angezeigt. "nicht angezeigt" ist in diesem Falle wortwörtlich zu nehmen: Es passiert rein gar nichts. Nicht einmal die sonst üblichen Sterne oder Punkte. Sie geben also Ihr Passwort komplett blind ein und schließen es mit der Eingabetaste ab. War es richtig, geht es weiter, war es falsch, gibt es Mecker und Sie dürfen es erneut versuchen. 


TIPP: Falls es Ihnen angenehmer ist, wenn bei der Passworteingabe Sternchen angezeigt werden (so hat man eine "Rückmeldung" für seine Eingabe), geben Sie bitte folgenden Befehl in einem Terminalfenster ein: "Defaults pwfeedback" (natürlich ohne die Anführungszeichen). Ab sofort werden jetzt Sternchen für die eingegebenen Zeichen angezeigt. 

 

Nun, nachdem das Terminalfenster geöffnet ist, können Sie die gewünschten Befehle oder Befehlszeilen eingeben. Verwenden Sie Anleitungen aus dem Netz, so ist es am sinnvollsten, ganze Zeilen einfach zu markieren, kopieren und dann ins Terminal einzufügen:

Text mit der Maus markieren, Rechtsklick auf den markierten Text und "kopieren" wählen (oder Tastenkombination Strg + C) und im Terminal mit Rechtsklick und "einfügen" (oder Tastenkombination Strg + V) den Text wieder einfügen. So vermeiden Sie, sich bei den doch oftmals etwas kryptisch anmutenden Befehlen zu vertippen.

Jede Zeile wird einzeln mit der Eingabetaste abgeschlossen. 

 

Tipps zur Bedienung: 

  • Mit der "Cursortaste hoch" kann man in den letzten Befehlseingaben rückwärtsblättern. Dies ist hilfreich, wenn man bereits vorher eingegebene Befehle/Zeilen nicht nochmals per Hand eingeben möchte ("Cursortaste runter" blättern dementsprechend vor). 
  • Vorsicht, wenn die zu kopierende Befehlszeile auf einer Webseite über mehr als eine Zeile geht: Ein Zeilenwechsel wird als "Eingabetaste" gewertet und somit die Eingabe abgeschlossen. 
  • Zeilenweises Vorwärts-/ Rückwärtsblättern: Strg + Shift + Cursortaste runter/hoch
  • Seitenweises Vorwärts-/ Rückwärtsblättern: Shift + Bild runter/hoch
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Das BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) hat eine Empfehlung zur Cyber-Sicherheit mit Hilfestellungen für die sichere Konfiguration eines PCs unter der Linux-Distribution Ubuntu veröffentlicht. Danach kann ein PC mit nur wenigen Maßnahmen unter Ubuntu so abgesichert werden, dass eine weitgehend sichere Nutzung von Dienstleistungen über das Internet möglich ist.

Hier der Link zum Download als PDF-Datei: Sichere Nutzung von PCs unter Ubuntu (PDF, 189 kB).

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Unter Windows geben viele Anwender das @-Zeichen über die Tastenkombination "Strg"+"Alt"+"Q" ein. Dies funktioniert unter Linux nicht. Unter Linux verwenden Sie stattdessen die Kombination "AltGr"+"Q". 

"AltGr" befindet sich auf der Tastatur rechts neben der Leertaste. 

Diese Kombination funktioniert übrigens auch unter Windows! Wenn Sie sich daran gewöhnen, benötigen Sie auch unter Windows nur noch zwei Tasten für die Eingabe des @-Zeichens. 

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Epson bietet eine eigene Suchseite für Treiber an, über die auch Linux-Treiber gefunden werden können. 

Der Link lautet: http://download.ebz.epson.net/dsc/search/01/search/

Es öffnet sich das Epson Download-Center: 

Epson Download-Center

Hier geben Sie einfach die Bezeichnung Ihres Druckers ein (im Format YX-1234) und wählen "Linux" als Betriebssystem aus. Bei den dann angebotenen Treibern wählen Sie für Ubuntu und seine "Abkömmlinge" (also auch für Linux Mint) immer die *.deb-Treiber aus, da Ubuntu auf Debian basiert. 

Weitere Infos zu Epson-Druckern finden Sie auf folgender Seite der ubuntuusers.de: 

https://wiki.ubuntuusers.de/Hardware/Epson/

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HP stellt für seine Drucker unter Linux das Softwarepaket HPLIP (Hewlett Packard Linux Imaging and Printing) bereit. Hiermit können Sie sehr komfortabel Ihren HP-Drucker unter Linux einrichten. 

Eine gut verständliche Anleitung incl. der benötigten Links finden Sie auf der folgenden Seite der ubuntuusers.de:

https://wiki.ubuntuusers.de/HPLIP/

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Linux ist sicher und man benötigt keinen Virenscanner. So liest und hört man immer wieder. Da stellt sich doch die Frage: Warum gibt es sie denn, die Virenscanner unter Linux?

Sie sind zwar an einer Hand abzuzählen, aber sie sind vorhanden: Linux-Virenscanner. Wenn man sie jedoch genauer unter die Lupe nimmt, stellt man fest, dass sie den Rechner oder die Dateien nicht auf Linux-Viren untersuchen, sondern nach Windows-Viren scannen. Der Grund ist einfach: Ein Linux-Rechner kann in einem Netzwerk, in dem sich auch Windows-Rechner befinden, durchaus Windows-Viren weiter verteilen. Er selbst kann von diesen aber nicht angegriffen werden. 

Da heutzutage jeder Windows-Nutzer weiß (bzw. wissen sollte), dass der Betrieb von Windows ohne einen aktuell gehaltenen Virenscanner grob fahrlässig ist (vor allem, wenn der Rechner online gehen kann), wird er auf seinem Rechner einen eigenen Virenscanner installiert haben. Somit ist das Scannen von Windows-Viren auf einem Linux-Rechner unnötig.

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